Sehenswertes

Schulmuseum Bohlenbergerfeld

Das Nordwestdeutsche Schulmuseum, 1978 von Bodo und Ursel Wacker gegründet, ist das älteste, eigenständige Schulmuseum Deutschlands. Mitte der 70er Jahre wurden sehr viele kleine Landschulen geschlossen und zu Mittelpunktschulen zusammengeführt. Um zu verhindern, dass die alten Lehr- und Lernmittel sowie sonstige Schuleinrichtungen unwiederbringlich verloren gingen, wurde das Schulmuseum in der ehemaligen Volksschule Bohlenbergerfeld eingerichtet.

Im Dorfcafe Bohlenbergerfeld des Schulmuseums bekommen durstige Besucher Bier, alkoholfreie Getränke und natürlich auch Kaffee, Tee und Kuchen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. (Quelle: www.schulmuseum.de)

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.schulmuseum.de.

Schloss Neuenburg

Das Schloss Neuenburg wurde im Jahre 1462 vom Grafen Gerhard, genannt “Graf Gerd - Der Mutige“, als Trutzburg gegen die Ostfriesen gebaut. Um 1596 hat Graf Johann der XVI die Burg zum Schloss umgebaut. Daher ist das Wappen mit seinem Namen, dem Herrschaftsbereich und der Jahreszahl 1596 am rechten Flügel angebracht worden. Höhepunkt gräflicher Hofhaltung erlebte das Schloss unter Oldenburgs berühmten Grafen Anton Günter.


Er hatte beim Schloss ein Pferdegestüt und das in Europa berühmt gewordene Oldenburger Pferd gezüchtet. Er lebte von 1603 bis 1667 und war Besitzer des Schlosses. Danach war es Witwensitz der Gräfin Sophie Catharine von Holstein - Sonderburg, Witwe des Grafen Anton Günter.


Vom Jahre 1696 bis etwa 1718 ist das Schloss nochmals nach teilweisem Abbruch umgebaut worden. Es war von 1700 bis etwa1858 ein Landgericht (Drostengericht ) im Schloss, danach eine Ackerbauschule. Von 1906 bis 1921 ein Lehrerinnen - Seminar. Von 1921 bis 1960 war das Schloss eine Landfrauenschule. 1964 ging das Schloss in den Besitz der Gemeinde Neuenburg über und wird seitdem vielfältig genutzt. Kernstück ist der Saal am Ende des rechten Flügels.


Er dient der Gemeinde Zetel als Sitzungs - und Trausaal. Die zwei Kronleuchter im Saal sind detailgetreue Nachbildungen der “Lüster“ Maria Theresias. (Quelle: www.heimatverein-neuenburg.de)

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.heimatverein-neuenburg.de .

Freilichtmuseum Rauchkate

Zur Rauchkate ( Rookkaat ) gehören eine Scheune ( Bischüür ), das Backhaus ( Backhuus ) und der Ziehbrunnen ( Soot ). Alle Gebäude sind 1964 an den jetzigen Standort beim Schloss umgesetzt worden. Sie standen bis dahin am Nordausgang von Neuenburg. Die Gebäude, die in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten sind, dienen jetzt dem Heimatverein Neuenburg als Heimatmuseum .

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.heimatverein-neuenburg.de .

Rutteler Mühle

Die Rutteler Mühle entstand zu einer Zeit, in der Windmühlen zum charakterischen Gesamtbild eines Dorfes gehörten. Im Jahre 1865 wurde der Galerieholländer am Ortsrand von Neuenburg erbaut und ragt seitdem mit seinen 25 Metern Höhe weit über das Land der Friesischen Wehde. Auch heute noch wird hier Getreide mit Hilfe der Windkraft frisch gemahlen, geschrotet oder gequetscht und im Mühlenladen angeboten. (Quelle: www.rutteler-Muehle.de)

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rutteler-muehle.de.

Altes Klinkerzentrum - Dauerausstellung - in Grabstede

Die Ausstellung vermittelt den Besuchern einen umfangreichen Eindruck von der Produktion des Klinkers aus Bockhorn im Laufe der Zeitgeschichte. Bereits seit über 250 Jahren gibt es gewerbliche Ziegeleien im Südlichen Friesland. Die Region entwickelte sich innerhalb des Herzogtums Oldenburg zu einem Zentrum der Klinkerherstellung. Grundlage dafür waren die hier vorkommenden Lagerstätten des Lauenburger Tons, dessen Verwitterungsschicht ideal zum Brennen von Klinkern ist und den die Betriebe bis heute nutzen. Die Dokumentationsstätte ist somit ein Zeitfenster, dass von der Vergangenheit bis in die Gegenwart reicht.

 

Weitere Informationen: http://www.bockhorn.de/sehenswertes/altes-klinkerzentrum

 

Dauerausstellung in der Bockhorner Klinkerziegelei

Uhlhorn GmbH & Co.KG

Hauptstr. 34

26345 Bockhorn-Grabstede

 

Atelier "CUEVA ELMA NBF"

Elke Maria Siems, Spolsener Moorstrasse 8,26340 Zetel-Neuenburgerfeld

In der ehemaligen weißen Scheune arbeitet die frei schaffende Künstlerin ELMA an konkreten und abstrakten Bildern auf Leinwand oder fertigt Monotypien auf Chinapapier an. Auf telefonische Anfrage oder per Email öffnet sie ihre Cueva (Höhle) für Interessierte.

Öffnungszeiten

Ausstellungen werden auf der Homepage www.cueva.cwsurf.de oder in der Presse bekannt gegeben. Infos unter Tel. 04452/708700 oder unter e-mail: esiems@web.de

 

Atelier "Metall Idee" - Dekoratives u. Authentisches für Haus und Garten

Jürgen Bülter,  Pohlstr. 72,   26340 Neuenburg

Der Metallkünstler Jürgen Bülter präsentiert Ideen aus Metall. Individuelle Anfertigungen wie   Rosenbögen, Rankhilfen und Pavillons können in der Werkstatt in Auftrag gegeben werden

Öffnungszeiten

vom 01.04.-30.09: Mo-Sa.  10-12 Uhr / Mo, Di, Fr, 14-18 Uhr in der Nebensaison nach  Anmeldung unter Tel. 044 52 / 918 358 oder jk.hildebrandt@ewetel.net

 

Atelier "PLG"

Atelier, Spolsener Moorstr., in Neuenburgerfeld

Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 04452/1237 oder p.l.grosse@web.de

Atelier "Sonja Wachter"

Sonja Wachter, Rutteler Str. 14, 26340 Zetel- Schweinebrück

Wechselnde Ausstellungen (Malerei und Skulpturen) Kunstschule für Kinder und Erwachsene. Zusammenarbeit mit „Wohnakzente Remmling“ – Kunst und Wohnen im Einklang.

Öffnungszeiten

Mi. - Fr. 15.00 bis 18.00 Uhr, Sa  + So nach Vereinbarung. Anmeldung und Infos unter Tel. 04452/7866 oder   sonja.wachter@ewetel.net

 

Die Künstlerin Sonja Wachter arbeitet in Mischtechnik auf Leinwand und Metall - meist in mehreren Farbaufträgen, um das Entstandene anschließend in einem Veränderungsprozess wieder zu überdecken. Auf diese Weise bilden alte und neue Zusammenhänge in einer Art historischem Prozess eine andere, tiefere und oft überraschende Sichtweise aus. www.sonja-wachter.de

 

Töpferei Sabine Schönbohm - Atelier für Keramik in Neuenburg

Sabine Schönbohm, Graf-Anton-Günther- Str. 5 , 26340 Zetel-Neuenburg

Sabine Schönbohm führt mit ihrer feinen Keramik die Tradition des Töpferhandwerks in Neuenburg fort. Neben Gebrauchskeramik bietet sie Gartenobjekte und Auftragsarbeiten an.

Öffnungszeiten

nach telefonischer Vereinbarung unter 0179/1209992

 

www.keramik-schoenbohm.de

Galerie Südliches Friesland

Uwe Schmalstieg, Klein Schweinebrück 59 , 26340 Zetel

Galerie zwischen Zetel und Neuenburg. Der Kunstmaler Uwe Schmalstieg zeigt auf 300m²Aus- stellungsfläche seine Ölbilder in verschiedenen Techniken. Ein breites Spektrum von Land-schaften, Akte und abstrakte Bilder von kleinen bis hin zu Großformaten erwarten den Besucher.

Öffnungszeiten

nach Anmeldung unter Tel. 04452 / 919294 oder atelier-schmalstieg@web.de. In der Galerie werden Kurse für „Begleitetes Malen“  sowie LOM (Lösungsorientiertes Malen nach Prof. Dr. B. Egger) angeboten. Anmeldung und Infos unter www.mal-atelier-zetel.de oder www.galerie-suedlichesfriesland.de

Galerie und Drechslerei Bredehorn

Michael Bredehorn,  Mühlenstr. 14, 26340-Zetel-Neuenburg

Galerie und Werkstatt  für Holzgestaltung. Das Drechslerhandwerk ist eines der ältesten Hand-werksberufe, das durch industriell produzierte Massenprodukte  in den  letzten  Jahrzehnten  stark unter Druck geraten ist. Der Drechsler Michael Bredehorn hält mit eigenem Design und  unverfälschten Materialien gegen diesen Trend.

Öffnungszeiten

nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 04452/8186

 

Neuenburger Glaswerkstätten

Werner Koch,  Urwaldstr. 14,  26340 Zetel-Neuenburg   

Die Glaswerkstätten informieren über Glasprodukte und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieses faszinierenden Werkstoffes. In der Glaswerkstatt werden  ständig Gläser, Skulpturen, Reliefs, Objekte und Collagen aus Glas gezeigt. Lassen Sie sich  inspirieren!

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 04452/1644 sowie neuenburger-glaswerkstaetten@ewetel.net

 

Im persönlichen Gespräch mit den Glaskünstlern (zu dem auf Wunsch auch ein Vororttermin gehört) können Kunden ihre eigenen Gestaltungsideen maßgeschneidert für Ihre Bedürfnisse entwickeln www.neuenburger-glaswerkstaetten.de

Die Müllersche Werkstatt Zentrum für Restaurierung e.V.

ist ein ehemaliges Tischlereigebäude, welches 1904 in Neuenburg erbaut wurde.  Früher wurden hier Möbel gebaut und überregional verkauft. Die Räume im Erd- und Obergeschoss dienten hauptsächlich  als  Werkstatt, teilweise wurde das Obergeschoss jedoch auch als Wohnbereich für die Familie Müller  und später auch für die Gesellen, die dort arbeiteten,  genutzt. 2010 wurde das historische Müllersche Gebäude zur modernen Restaurierungswerkstatt mit speziellen Werk-zeugen und einem Labor etc. ausgebaut.

Besuchergruppen können die historische Möbel- und professionelle Restaurierungswerkstatt nach telefonischer Voranmeldung  besichtigen (da die Werkstatt in Betrieb ist,  vorzugsweise samstags).


Kontakt

Zentrum für Restaurierung e.V., Zum Bahnhof 3, Neuenburg  über Gemeinde Zetel, Ohrbült 1, Zetel, Tel. 04453 /935221,   Fax 04453/935277 oder  gemeinde@zetel.de - Infos: www.muellersche-werkstaetten.de

 

Skulpturenpark Neuenburg

Die Neuenburger Kunstwochen haben in den vergangenen Jahren sichtbare Spuren hinterlassen. Rund um das Schloss Neuenburg konzentrieren sich Skulpturen und Plastiken aus vergangen Kunstwochen  und anderen Aktionen.  Ein kleines Faltblatt, das die Besucher durch den Skulpturenpark führt, ist im Bürger- und im Kulturbüro kostenlos erhältlich.

Sankt-Martins Kirche Zetel

Um 900 n. Chr. Wurde auf einem künstlich aufgeschütteten Wurtenhügel als Vorläufer der St-Martins-Kirche eine Kirche aus Holz erreichtet, bevor um 1250 nachweislich die erste Steinkirche aus Granitblöcken – mit 3-jochigem Gewölbe und halbrunder Apsis an der Ostmauer – am Tag des hl. Martin, dem 11. November, eingeweiht wurde.

1423 wurde das Kirchenspiel Zetel (Sethle) ein einer Urkunde erstmalig erwähnt.
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Kirche zerstört. Ob kriegerische Auseinandersetzungen oder statische Probleme die Ursache waren ist nicht belegt.

Ca. 1450 erfolgte der Neuaufbau mit den verbliebenen Granitquadern, Ziegeln im Klosterformat und einer Holzbalkendecke. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde der allein stehende Glockenturm errichtet.

Umfangreiche Renovierungsarbeiten vor allem in den Jahren 1951, 1968-1970 und 1995 sicherten den Erhalt der St.-Martins-Kirche.

Besonders erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten der Kirche:

Der 3-teilige Flügelaltar, der stilistisch der so genannten „Antwerpener Schule“ (um 1500) zugeschrieben wird, mit der Predella, gefertigt 1951 vom Zeteler Holzbildbauer Wilhelm Kunst
Das Fresko eines Heiligen (1400) an der Nordostecke der Kirche
der noch erhaltene Sakramentenschrank (1450) im Altarraum
Hochaltarbild an der Nordwand oberhalb der Empore (1617, lange Zeit Altarschmuck). Gemäldekopien nach Peter Paul Rubens, gestiftet von Familien aus der Friesischen Wehde und dem Jeverland
Hausaltar an Südwand, 1643 gestiftet von der Familie Asseln
Taufbecken (1687) und Kerzenleuchter aus Messing (1707)
Mosefigur und die 4 Evangelisten an der Kanzel – 1951 geschnitzt von Wilhelm Kunst

Öffnungszeiten

im Rahmen der offenen Kirche: Mi-So 10-12 Uhr, Mi-Fr 14-16 Uhr und Sa/So 14-17 Uhr

St. Cosmas und Damian-Kirche Bockhorn

Die St.-Cosmas-und-Damian-Kirche in Bockhorn ist eine typische friesische Kirche aus Findlingen auf einer künstlich angelegten Wurt errichtet. Sie wurde um 1200 erbaut und besaß bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts keine Orgel. Im Jahre 1720 entschloss sich die Gemeinde, den damals sehr bekannten Orgelbauer Christian Vater, ein Schüler des berühmten Arp Schnittger aus der Wesermarsch, mit dem Bau einer Orgel für die Bockhorner Kirche zu beauftragen. Sie hat ihren Standort auf der Westempore der Kirche.

Sie wurde mehrmals repariert, von Umbauten wurde sie verschont. Dadurch verlor sie zeitweise ihren ursprünglichen Klang. Ende der 70er Jahre wurde im Rahmen einer umfassenden Restaurierung der alte Zustand der Orgel wiederhergestellt. Heute begeistert dieses wiedererstandene Instrument nicht nur die eigene Gemeinde, sondern ist Ziel vieler Musikliebhaber aus der ganzen Welt.